Temperaturfühler FAQ – NTC-Sensoren, Kennlinien, Widerstandswerte, Genauigkeit & Anwendungen

Wie funktioniert ein NTC Temperaturfühler?
Ein NTC-Fühler verändert seinen elektrischen Widerstand abhängig von der Temperatur. Die angeschlossene Steuerung oder Auswerteelektronik misst diesen Widerstand und berechnet daraus die Temperatur. NTC steht für „Negative Temperature Coefficient“.
Was bedeutet NTC?
NTC bedeutet „Negative Temperature Coefficient“. Der Widerstand des Sensors wird kleiner, wenn die Temperatur steigt. Das unterscheidet NTC-Sensoren von PTC- oder PT100/PT1000-Sensoren.
Welche Vorteile haben NTC Temperaturfühler?
NTC Temperaturfühler bieten: hohe Empfindlichkeit schnelle Reaktionszeiten kompakte Bauformen günstige Kosten große Auswahl an Widerstandswerten Dadurch eignen sie sich besonders für Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Serienanwendungen.
Welche Widerstandswerte gibt es bei NTC Sensoren?
NTC Temperaturfühler sind in vielen Widerstandswerten erhältlich, zum Beispiel: NTC 1kΩ NTC 1.8kΩ NTC 2kΩ NTC 5kΩ NTC 10kΩ NTC 20kΩ NTC 50kΩ NTC 100kΩ Entscheidend ist die Kompatibilität mit dem verwendeten Regler oder Steuergerät.
Was ist der Unterschied zwischen NTC und PT100/PT1000?
NTC-Sensoren besitzen keine genormte Kennlinie wie PT100 oder PT1000. Sie sind häufig günstiger und reagieren empfindlicher auf Temperaturänderungen. PT100/PT1000-Fühler bieten dagegen meist höhere Langzeitstabilität und werden häufig in industriellen Anwendungen eingesetzt. Weitere PT-Sensoren finden Sie hier: PT100 & PT1000 Temperaturfühler
Welche Bauformen gibt es bei NTC Temperaturfühlern?
NTC Sensoren sind unter anderem erhältlich als: Kabelfühler Einschraubfühler Rohranlegefühler Außenfühler Kanalfühler Oberflächenfühler Speicherfühler Alle Bauformen finden Sie hier: Temperaturfühler Übersicht
Was ist der Unterschied zwischen NTC und PTC?
NTC-Sensoren verringern ihren Widerstand bei steigender Temperatur. PTC-Sensoren erhöhen dagegen ihren Widerstand mit steigender Temperatur.